Posts mit dem Label Romandebüt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Romandebüt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 17. Oktober 2014

Kurzvorstellung Neuerscheinung im Taschenbuch

Hochzeit mit Elch
Eine erfrischende Liebeskomödie in den kanadischen Wäldern

(sl). Sobald Autumn Greene den Mund aufmacht, sagt sie unabsichtlich Wahrheiten, die emotionalen Sprengstoff bergen. Und es hat auch niemand damit gerechnet, dass sie zur Hochzeit ihrer Schwester Christine in ihr Heimat-Örtchen in der kanadischen Provinz kommt. Denn von dort ist sie vor sechs Jahren abgehauen. Und nicht nur das: Die Mutter ist sauer, weil sie nichts von Autumns kleiner Tochter wusste, die Schwester immer noch wütend, weil deren Vater ihr Ex-Verlobter ist, und der Bräutigam im Krankenhaus, nachdem er völlig aufgewühlt mit dem Auto einen Elch gerammt hat. Wird Autumns Heimkehr Christines Hochzeit völlig ruinieren – oder gibt es die Chance auf einen Neuanfang?

Witzig, ehrlich und berührend: Autorin Patti Grayson schreibt in ihrem Debütroman „Hochzeit mit Elch“ über Familienbande, echte Liebe und die Kunst, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
 
 

Patti Grayson
Hochzeit mit Elch
Aus dem kanadischen Englisch von Karin König
Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main
ISBN 978-3-596-19375-2
Deutsche Erstveröffentlichung, 1. Auflage 2014, 398 Seiten, Taschenbuch.
Preis: € 9,99 (D) / € 10,30 (A) / sFr 14,90




© Copyright by: Literaturtipp.com, Butjadingen

 

Dienstag, 3. Dezember 2013

Rezension zu „Fürchtet Euch“ von Wiley Cash

Fürchtet Euch
Ein spannender Roman über blinden Glauben und seine unbarmherzigen Konsequenzen

(mkb). „Fürchtet Euch nicht“, steht in der Luther-Bibel geschrieben, „denn der Herr, dein Gott, wird selber mit dir wandeln und wird die Hand nicht abtun noch dich verlassen.“ Mit der Angst oder besser der Hoffnung auf ein besseres Leben ist schon manch einer zum Glauben missioniert worden – im schlimmsten Fall von zwielichtigen Gestalten, deren Schäfchen sie blind ins Unglück stürzen. Das amerikanische Original „A Land More Kind Than Home“ („Ein Land, das freundlicher ist als Zuhause“) von Autor Wiley Cash hat in seiner Heimat längst die Bestsellerlisten gestürmt. Mit „Fürchtet Euch“ geht das Debüt jetzt in deutscher Fassung, hervorragend von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann aus dem Amerikanischen übersetzt, an den Start und hat das Potential, auch in den deutschsprachigen Ländern die ersten Plätze zu belegen.

Die geradezu perfekte Bühne für das Erstlingswerk steht in der Einsamkeit der Berge North Carolinas. Dort bestreiten das Ehepaar Hall mit ihren Söhnen Jess und dem autistischen Christopher einen kargen Alltag. Nur an den Sonntagen ist alles anders: Dann nimmt die Mutter ihre beiden Jungs an der Hand und sucht im Gebet die Erlösung. Normalerweise spielen währenddessen alle Kinder unter Aufsicht der 80-jährigen Adelaide Lyle draußen. Nur nicht an diesem schwülen Septembertag, denn heute darf Christopher am Gottesdienst teilnehmen. Prediger Carson Chambliss hat Großes mit ihm vor: Er will ihn in einem Ritual heilen. Als der 13-Jährige dabei stirbt, reißt das zarte Band einer Ehe. Jess kämpft fortan mit seinem Gewissen, denn er hat durch das zugeklebte Kirchenfenster mehr gesehen, als die junge Seele verarbeiten kann. Obwohl Sheriff Clem Barefield den Prediger unter Verdacht hat, kann er ihm nichts nachweisen. Gesammelt steht die Kirchengemeinde hinter dem charismatischen Chambliss und schweigt. Da taucht der Großvater des toten Jungen auf und mit ihm werden für den Sheriff Erinnerungen wach, die er lieber verdrängt hätte. Als Jess sein Schweigen bricht, sind die Folgen wahrlich zum Fürchten…

Autobiografisch sei die Geschichte nicht, sagt der Autor – aber in den drei Perspektiven und den drei Erzählern finde er sich wieder. In Jess zum Beispiel, der nach dem Tod seines Bruders am Glauben zweifelt. Auch Wiley Cash ist in den Bergen und mit der Kirche groß geworden und auch ihn ereilten Zweifel: „Ich realisierte, dass wir den Glauben oft nutzen, um die leeren Stellen in unserem Leben zu füllen“, schreibt er in seiner Biografie. Und die gläubige Christin Adelaide Lyle, die sich längst vom Prediger und seinen fragwürdigen Methoden abgewandt hat, ist ebenso ein Teil von ihm, wie der Polizist, den mit Jess’ Großvater eine schmerzliche Erinnerung verbindet. „Fürchtet Euch“ handle auch von Vergebung, sagt Wiley Cash.

Der Leser selbst verfolgt gebannt die Irrwege des blinden Glaubens, ist aufgewühlt von den damit verbundenen Folgen, dabei geraten die Szenen der Vergebung eher ins Abseits. Wie jedes gute Buch hat auch dieser Roman viele Facetten und lässt genügend Spielraum, den Schwerpunkt selbst zu legen. Fazit: „Fürchtet Euch“ ist spannend und unbedingt lesenswert!

© Michèle Kirner-Bernoulli von Literaturtipp.com


Wiley Cash
Fürchtet Euch
Aus dem Amerikanischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main
ISBN 978-3-596-19443-8
Deutsche Erstausgabe, 1. Auflage 2013, 348 Seiten, Taschenbuch.
Preis: € 9,99 (D) / € 10,30 (A) / sFr 14,90



© Copyright by: Literaturtipp.com, Butjadingen.

Freitag, 18. Oktober 2013

Rezension zu „Wo Milch und Honig fließen“ von Grace McCleen

Wo Milch und Honig fließen
Eine Geschichte über Glauben und Verzweiflung, Traurigkeit und Selbstzweifel aus Sicht eines zehnjährigen Mädchens

(sl). „Es gab nur einmal einen Tag, an dem ich dachte, dass Vater mich liebt.“ Judith ist ein zehnjähriges Mädchen, das mit seinem Vater in England lebt. Judiths Mutter starb bei ihrer Geburt, und das Mädchen gibt sich die Schuld daran und auch dafür, dass ihr Vater immer so traurig ist.

Grace McCleen erzählt in ihrem Debütroman „Wo Milch und Honig fließen“ eine Geschichte über Glauben und Verzweiflung, Traurigkeit und Selbstzweifel aus Sicht der zehnjährigen Judith. Das ist manchmal komisch, aber oft einfach nur bedrückend und von atmosphärischer Dichte.

Judith und ihr Vater leben in einem kleinen Ort in einfachen Verhältnissen. Ihr Alltag wird geprägt vom tiefen Glauben an Harmagedon, dem Untergang der Welt, bei dem Gott nur die Menschen retten werde, die an ihn glauben. Judith lebt in einer Phantasiewelt, dem „Land der Zierde“, in die sie sich zurückzieht. Doch eines Tages rückt das Land der Zierde in den Mittelpunkt des Geschehens: Judith wird in der Schule von ihrem Mitschüler Neil so geärgert und bedroht, dass sie sich wünscht, es würde schneien, damit am nächsten Schultag der Unterricht ausfällt. Sie fängt an, mit Rasierschaum und Wattebäuschchen Schnee in ihrem Land der Zierde zu bauen. Und als sie am nächsten Morgen aufwacht, hat es über Nacht so viel geschneit, dass die Schule ausfällt – und das im Oktober. Fortan ist Judith davon überzeugt, Wunder bewirken zu können und Gottes Werkzeug zu sein.

Grave McCleens Beschreibungen von Judith und ihren Gedankengängen sind eindringlich. Man selbst kann sich sicher daran erinnern, sich im Kindesalter Dinge sehnsüchtig gewünscht zu haben oder verzweifelt zu sein, wenn man von Klassenkameraden gehänselt wurde. Doch mancher Leser dürfte sich vermutlich eher an der Glaubensgemeinschaft stören, die sehr stark an die Zeugen Jehovas erinnert (benannt wird diese Glaubensgemeinschaft nie) und die mit ihren „abstrusen“ Vorstellungen von Gott und der Welt noch den Konflikt Judiths untermauern und zum tragenden Element des Romans werden.

Nachdem der Schnee geschmolzen ist und die Schule wieder beginnt, ärgert Neil weiterhin die Außenseiterin Judith. Die wiederum kann sich dem durchweg in sich gekehrten Vater nicht anvertrauen und sucht so alleine im Zwiegespräch mit Gott eine Lösung, Neil endlich dazu zu bringen, sie nicht mehr zu bedrohen oder ihr den Kopf in die Kloschüssel zu stopfen.

Nachdem in der Fabrik des Vaters ein Streik ausbricht und dieser aus seinem Glauben und Überzeugung heraus zum Streikbrecher wird, ruft das nicht nur Neil und dessen streikenden Vater auf den Plan. Judith und ihr Vater sehen sich plötzlich einem Psychoterror ausgesetzt, der in einem Brandanschlag auf das Haus der kleinen Familie gipfelt. Doch das ist noch lange nicht das Ende…

Immer, wenn in „Wo Milch und Honig fließen“ die Handlung dahin zu plätschern droht, zieht Autorin Grace McCleen die Spannung wieder an. Trotzdem fordert der Roman seinen Leser sehr. Mehrfach schwankte auch ich zwischen aus der Hand legen und wissen wollen wie es weiter geht. Der erwachsene Leser leidet mit dem kleinen Mädchen, ist fassungslos über die Gewalt, die über Judith und ihren Vater hereinbricht, und kann es gut nachvollziehen, dass Judith sich an allem die Schuld gibt. Schließlich stellt auch noch der im Glauben tief verwurzelte Vater die Zugehörigkeit zu seiner Glaubensgemeinschaft in Frage.

Im englischen Original trägt der Roman übrigens den Titel „The Land of Decoration“. Schade, dass Übersetzerin Barbara Heller diesen viel passenderen Titel nicht übernommen hat. Gelungen ist dafür die übersetzte Bezeichnung „Land der Zierde“, die auch ein guter Buchtitel gewesen wäre.

„Wo Milch und Honig fließen“ dürfte Leser mit Zugang zu Gott und Religion besonders beeindrucken, so oder so ist es aber ein Roman, der einen noch lange beschäftigt.

© Steffani Lehmann von Literaturtipp.com


Grace McCleen
Wo Milch und Honig fließen
Aus dem Englischen von Barbara Heller
Deutsche Verlags-Anstalt, München
ISBN 978-3-421-04546-1
1. Auflage 2013, 380 Seiten, Hardcover gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen, Format 20,5 x 13,5 cm.
Preis: € 19,99 (D) / € 20,60 (A) / sFr 28,50



© Copyright by: Literaturtipp.com, Butjadingen.


Donnerstag, 10. Oktober 2013

Rezension zu „Der Himmel über Greene Harbor“ von Nick Dybek

Der Himmel über Greene Harbor
Ein kraftvolles Romandebüt über die Loyalität eines Sohnes zu seinem Vater und der Frage, wann und wie man die Entscheidungen seiner Eltern hinterfragt

(sl). „Loyalty Island – das war der Gestank von Hering, Lackfarbe und fauligem Seetang an den Anlegestellen und auf Stränden“. Aber Cal Bollings liebt das Leben auf der Insel ebenso wie sein Vater Henry. Cals Vater ist Krabbenfischer in der Beringsee und während der Wintermonate in Alaska auf Fischfang. Seine Mutter, aus dem sonnigen Kalifornien stammend, zieht sich in diesen Monaten der Abwesenheit in ihr Kellerstudio zurück, was für Cal ebenso zur Normalität gehört, wie die Tatsache, dass John Gaunt, Besitzer der Fangflotte, bei der auch Cals Vater beschäftigt ist, seine Mutter regelmäßig besucht und sie gemeinsam im Keller Musik hören.

Doch im Sommer 1986 gerät Cals beschauliches Leben aus den Fugen: John Gaunt stirbt völlig unerwartet und hinterlässt seinem einzigen Sohn Richard, einem zynischen Außenseiter, das gewaltige Erbe, von dem die Existenz einer ganzen Insel abhängt. Doch Richard, der noch nie einen Fuß auf einen Krabbenkutter gesetzt hat, lässt die Flotte erstmal an Land und droht den Fischern damit, das ganze Unternehmen an Japaner zu verkaufen… Henry Bollings weiß, dass er gegen den drohenden Verkauf der Fangflotte etwas unternehmen muss. Die zunehmenden Existenzängste lassen die unterschwelligen Konflikte zwischen Cals Eltern aufbrechen, die so weit eskalieren, dass Cals Mutter, schwanger mit dem zweiten Kind, die Familie verlässt, um zu ihrer alten Freundin nach Santa Cruz zu ziehen.

Eines Abends belauscht Cal im Haus seiner Eltern ein Gespräch seines Vaters, der gemeinsam mit seinen Kollegen Sam und Don verzweifelt nach einer Lösung sucht, um Richard Gaunt davon zu überzeugen, die Fangflotte weiterzuführen und damit die Insel am Leben zu erhalten. Aber am Ende des Abends scheint es nur eine Lösung zu geben – Richard Gaunt für immer zu beseitigen… Doch dann läuft die Fangflotte plötzlich aus, mit Richard an Bord, um ihm den Krabbenfang schmackhaft zu machen. Cal wird von seinem Vater zu Betty North und ihrem Sohn Jamie gebracht, dessen Vater Sam ebenfalls mit Henry Bollings in See sticht. Nur zwei Tage später erhält Betty North einen Anruf von der „Laurentide“: Richard ist über Bord gegangen, die Suche nach ihm wurde in der eiskalten Beringsee eingestellt!

Autor Nick Dybek hat mit „Der Himmel über Greene Harbor“ ein beachtenswertes Romandebüt geschrieben, dessen Stärke die atmosphärisch dichten Schilderungen sind. Man riecht das Meer, schmeckt das Salz auf den Lippen und spürt den Wind in den Haaren, wenn der junge Autor (geboren 1980) von dem Leben auf der Insel erzählt, das von den Frauen geprägt wird, die sich mit der monatelangen Abwesenheit ihrer Männer arrangieren müssen, und heranwachsenden Kindern, die ihren Vätern fast fremd sind und sie kaum kennen. Loyalty Island ist eine fiktive Insel, aber das Leben auf ihr ist ebenso real dargestellt wie es auf unzähligen anderen kleinen Inseln an der Nordostküste Amerikas stattfindet. Aus dem Namen der Insel lässt sich „Loyalität“ herauslesen, tatsächlich das tragende Thema dieses interessanten Romans und für Nick Dybek scheinbar so wichtig, dass er sich diese Bezeichnung ausgedacht hat.

Der Konflikt, den Nick Dybek seinen jungen Protagonisten aussetzt, ist glaubwürdig und nachvollziehbar. Cal ist ein Junge, der seinen Vater bewundert, vielleicht sogar idealisiert, weil er wie so viele andere Väter aus beruflichen Grünen kaum zuhause ist. Zuerst kommt Cal mit der ungewohnten Situation kaum klar, da Betty North ebenfalls wie seine Mutter stark unter der Abwesenheit des Ehemanns und Vaters leidet. Mit dem gleichaltrigen Jamie, der nun sein Zimmer mit Cal teilen muss, will er eigentlich gar nichts zu tun haben. Es dauert lange, bis sich die beiden Jungen freundschaftlich annähern. Cal fühlt sich von seiner Mutter verlassen und lehnt jeden Kontakt mit ihr ab, beantwortet die Anrufe seiner Mutter bei den Norths einfach nicht, bis sie ganz ausbleiben. Und dann quält Cal ständig der Gedanke an das belauschte Gespräch seines Vaters mit den anderen Fischern: Ist sein eigener Vater wirklich fähig, einen Mord zu begehen?

Nick Dybek erzählt einfühlsam über die Fragen und Konflikte, die innerhalb einer Familie aber auch innerhalb einer Gesellschaft, wie die auf der kleinen Insel, aufgeworfen werden. Da geht es um Loyalität und die Angst, die Entscheidungen seiner Eltern in Frage zu stellen. Es geht um Geheimnisse und Verschwiegenheit, um Unausgesprochenes und den Lernprozess jedes Heranwachsenden, eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Das alles spielt vor der wunderbaren Kulisse des Meeres und dem Leben auf der Insel. Die Beschreibungen sind so detailliert, als wäre Nick Dybek selbst in dieser Gegend aufgewachsen. Doch der Autor stammt nicht von der Küste, sondern wuchs in Michigan auf. Umso beeindruckender ist die Tiefe und Authentizität seiner Schilderungen, vor allem zum Krabbenfang und dem harten Leben an Bord eines Kutters, die alleine auf der hervorragenden Recherche des Autors basieren.

Eine gewichtige Rolle in „Der Himmel über Greene Harbor“ spielt auch die Schallplattensammlung von Cals Mutter. Da bedauert man es fast, dass dem Buch nicht eine CD mit allen Titeln, die in dem Roman genannt werden, beiliegt. Offenbar war die umfangreiche Plattensammlung der eigenen Eltern prägend für Nick Dybek, wie er in einem Interview erwähnt. Und Nick Dybek bezieht sich in seinen Schilderungen immer wieder auf den Literaturklassiker „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson, was sich auch im Originaltitel seines Romans „When Captain Flint Was Still a Good Man“ widerspiegelt.

Nick Dybek ist ein beeindruckender Erzähler, der den Leser mit wunderschönen Sätzen wie „Ihre Haut war gerötet und rau, ihr Gesichtsausdruck so leer wie das Foyer eines verlassenes Theaters“ oder „Tragödien verwandeln sich mit zunehmendem Alter in Komödien und sterben ab, wenn die Witze nicht mehr komisch sind“ zu beglücken weiß, was auch der brillanten Übersetzung aus dem Amerikanischen von Frank Fingerhuth zu verdanken ist. Auf den letzten 100 Seiten wird die Spannung des Romans fast unerträglich, die Ereignisse in „Der Himmel über Greene Harbor“ überschlagen sich und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.

Allein waren das Leben an Land und auf See unerträglich, aber jedes von beiden war das Gegenmittel für das Gift des anderen“ – der Roman „Der Himmel über Greene Harbor“ ist für alle Väter und Söhne sowie für alle, die der Rauheit des Meeres etwas Schönes abgewinnen können, wirklich wunderbar und lesenswert!

© Steffani Lehmann von Literaturtipp.com


Nick Dybek
Der Himmel über Greene Harbor
Aus dem Amerikanischen von Frank Fingerhuth
mareverlag, Hamburg
ISBN 978-3-86648-160-2
1. Auflage 2013, 320 Seiten, Hardcover gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen, Format 13 x 21 cm.
Preis: € 19,90 (D) / € 20,50 (A) / sFr 28,50



© Copyright by: Literaturtipp.com, Butjadingen.